Die Konsequenz daraus ist, dass man bei Dysbiosen und Darmproblemen Eisen über die Vene geben muss, um diesen Mechanismus grösstenteils zu umgehen. Aber aufgepasst, häufig fehlt bei Eisenmangel nicht nur das Eisen, sondern auch die B Vitamine und das Vitamin C. Bei sehr starkem dauerhaftem Eisenmangel fehlt dann auch Zink, da es ersatzhalber statt Eisen in das Hämoglobin eingebaut wird. Um all diese Probleme zu umgehen, muss Eisen über die Vene gegeben werden und zusätzlich orale B Vitaminen ( Folsäure, B6,B3,B12) und Vitamin C eingenommen werden.
Achtung: aufgepasst mit zuviel Eisen!
Empfohlener wird eine Speichereisenwert von 70-150 ng/ml bei Frauen, Männern von 100-300 ng/ml.
Zuviel Eisen wirkt nicht nur stimulierend für „böse“ Darmbakterien, sondern wirkt im Körper auch prooxidativ, was bedeutet, dass Entzündungen unterstützt werden. Damit das nicht passiert, Eisen i.V. ( intravenös) eher in kleinen Dosierungen 2-3 x hintereinander geben als 1000mg i.V. in einem Rutsch. Manchmal können schon 500mg Eisen i.V. zu viel sein. Insbesondere wenn im Körper noch andere chronische Entzündungen ( Rheuma, tote Zähne) bestehen und diese Entzündungen durch die hohe Eisengabe akut befeuert werden.